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Aktuelles der Radsportgemeinschaft Hannover e.V.
Hier finden Sie Artikel unserer Vereinszeitschrift RSG-INFO, die dreimal im Jahr erscheint und an alle Vereinsmitglieder ausgeteilt sowie in einigen Fahrradgeschäften bzw. unseren Veranstaltungen ausgegeben wird.
Außerdem bekommen hier alle (Rad-)Sportfreunde die Gelegenheit, einen Artikel zu veröffentlichen.
Artikel senden Sie bitte per
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Handschriftliche, leserliche Beiträge bitte zum Clubabend mitbringen oder einem
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Die Artikel der Vereinszeitschrift liegen als Dateien im pd-Format (für den Acrobat-Reader)
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33% der RTF Fahrer...
Nachdem ich mich beim heutigen Mountainbiketraining mal wieder leicht auf die Nase gelegt hatte, war mit der Spass am durch den Wald fahren für heute erstmal vergangen. Also beschloss ich ein Stückchen auf der Straße weiter zu fahren. Aus eigener Erfahrung weiss ich ja, dass man bei RTFs immer viele Gleichgesinnte trifft, und da heuer zufällig die Hildesheimer RTF stattfand beschloß ich doch einfach mal ein bisschen mitzufahren.
Um nicht ganz ohne gefahrene Berge dazustehen fuhr ich den Roten Berg erstmal gegen die eigentliche Richtung der RTF hoch. Nach ein paar Metern kam mir gleich eine kleine Gruppe Radfahrer entgegen die wohl alle dachten sie könnten heute noch eine Etappe gewinnen und dementsprechend auch stur geradeaus starrten. Und obwohl ich freundlich grüßte wurde ich komplett ignoriert... - aber was will auch schon einer auf soeinem Bergradl. Naja, soll mir ja egal sein. Ich fuhr jedenfalls weiter den Berg hoch und so langsam machte ich mir einen Spass draus die anderen Fahrer zu grüßen...Der nächste musste jedenfalls gerade nachschauen auf welchem Kettenblatt er fuhr (muss bei seiner Geschwindigkeit wohl das erste gewesen sein). Dann waren da immer wieder welche die mich garnicht sahen - das lag wahrscheinlich an meinem teerfarbenen orangenen Mountainbike oder an dem Tarn rot-grünen Trikot. Natürlich gab es auch immer wieder nette Zeitgenossen die zurück winkten.
Aber als ich auf der anderen Seite des Berges war hatte ich 33 Radfahrer gezählt. Wäre ich jetzt ein gehässiger Statistiker würde ich sagen, dass nur 33% zurückgegrüßt haben. Bin ich aber nicht... also beschwere ich mich auch garnicht sondern grüße nur weiterhin alle mir entgegenkommenden Radfahrer. Und der einzige Mountainbiker den ich (später) traf hatte übrigens auch gerade etwas sehr wichtiges zu tun...
Knüllwaldmarathon in Remsfeld am 12.08.2001
Heute war ein Marathon in Nordhessen.
Los gings um 5:45 Uhr in Hildesheim (Scheissfrüh..). Der Start war supereinfach zu finden und lag nur ein paar Minuten von der Autobahnabfahrt entfernt.
Um 9:00 Uhr war Start und bis dahin haben Thimo, Christian und ich uns noch ein bisschen warm gefahren. Am Start ging es erstmal auf Asphalt bergab durch den Ort, dann kam eine 180° Kehre und es ging wieder leicht bergauf. Wir waren alle drei ziemlich weit vorne gestartet und auch gleich gut weggekommen, im hinteren Teil des Feldes gab es aber wohl einige Stürze. Kurz nachdem Start befand ich mich in der ersten ca. 10-15 Leute umfassenden Gruppe, die aber schon bald auseinander fiel. Vorne waren zwei Fahrer und dann war ich lange Zeit in einer Fünfer-Gruppe dahinter.
Die Strecke war nicht sehr schwer und ziemlich schnell. Am Anfang galt es ein Paar giftige Anstiege zu bewältigen, die glücklicherweise nicht besonders lang waren. Nach ca. 2/3 der Strecke habe ich mich mit einem anderen Fahrer von den Mitfahrern abgesetzt und einen kleineren Vorsprung rausgefahren. Am Ende war mir das Tempo aber doch etwas zu hoch und ich wurde noch von 3 anderen Fahrern wieder überholt. So sprang dann am Ende ein 6. Platz für mich raus und der 1. Platz in der Juniorenklasse.
Thimo und Christian wurden in der Senioren I Klasse 3. bzw. 5. Alles in allem hat sich die Anfahrt also mal wieder gelohnt.
Abschließend wollte ich noch mal anmerken, dass der Marathon (fast) perfekt organisiert war. Es gab zwei Verpflegungsstationen auf der Strecke mit Energieriegeln, Getränken etc. Am Ziel konnte man sich dann nochmal den Bauch mit Power-Bar Stückchen und Bananen vollschlagen, und Getränke gabs auch noch. Außerdem hat jeder Teilnehmer einen Teller Nudeln und ein T-Shirt bekommen.
Schlecht fand ich nur, dass der Start schon um 9:00 Uhr war, und dass die Siegerehrung um 16:00 stattfand; aber unsere Preise werden uns zugeschickt (Danke...).
Robert Meyer
- RSC Hildesheim -
Der Bananen-Notstand
- Ein Erfahrungsbericht zum Thema Was darf man für 3 Euro erwarten?
Ich bin ja nun wirklich ein Mensch der toleranten und eher ruhigeren Art, aber was ich in dieser RTF-Saison 2003 nördlich von Hannover erleben durfte war alles andere als Fair Play...
Es war wie folgt: am Sonnabend, 19.07.2003 bin ich von Hannover zur RTF des RSC Nienburg gefahren, wegen unzureichender Ausschilderung dreimal durch den Ort gekurvt, konnte ergo erst eine halbe Stunde nach offiziellem Start losfahren. Bis Kontrolle 1 (K1) war ich mit knapp 30 Km/h recht flott unterwegs, habe dementsprechend etwa eine Stunde nach Startschuss meine Radflasche mit einem durchschnittlichen Getränk auffüllen können. Apfelschorle und Mineralwasser war bereits leer, es gab noch vier (!) Müsliriegel und auf die Frage nach Bananen die Antwort Die haben die Ersten uns weggegessen: In den Mülltüten und auf der Strecke befanden sich komischerweise keine Schalen. An K2 bekam man noch weniger Flüssigkeit und eine gleichlautende Antwort bei der Bananenfrage. Und immer noch keine Bananenschalen zu sehen.
Zur Ausschilderung: eher eine RTOF (Radtouristik-Orientierungsfahrt).
Einen Tag später hat der VfR Nienburg seine RTF ausgerichtet. K1: zwar eisgekühlte Müsliriegel und (meiner Meinung nach für RTF völlig überflüssige, weil schwer im Magen liegende) Quarkspeisen sowie Kakao. Bananen? Die haben die Ersten schon alle aufgegessen: Man hat sich bei den Antworten scheinbar mit dem RSC Nienburg abgesprochen. Zumindest gab es bei K1 am 20.07.2003 noch Getränke mit Geschmack.
Als es über 35° Celsius heiß war, erreichte ich K2, in der Hoffnung, Getränke und etwas zu essen vorzufinden. Was für eine Enttäuschung! Die Müsliriegel waren bereits flüssig und aus dem Kakao wurde in der Sonne heiße Schokolade. Den Quark habe ich nur gegessen, damit man wenigstens etwas im Magen hatte. Die Frage nach Bananen hat sich nach einem prüfenden Blick erübrigt. Die Getränke jedoch schlugen dem Fass den Boden aus: Leitungswasser! Und bei Nachfrage nach dem kühlen Nass jedes Mal ein mürrischer Blick der freundlichen Kontroll-Dame (wie gesagt es war mehr als 35°C warm).
Die Ausschilderung hingegen war okay.
Ich fahre nunmehr in der 13. Saison RTFs, aber so etwas wie in Nienburg habe ich noch nicht erlebt! Bei unserer RTF der RSG Hannover haben wir immer Probleme, die übriggebliebenen Bananen noch loszuwerden. Wie viele der gelben Südfrüchte hat der RSC bzw. der VfR Nienburg gekauft. Je Kontrolle ein Bund á fünf Stück? Wahrscheinlich!
Auch wenn es "nur" drei Euro (sind immer noch fast 6 DM) gekostet hat, eine energiespendende Banane je Kontrolle und Getränke mit Geschmack hätten gereicht.
Die RTFs der RSC Nienburg und des VfR Nienburg sind für mich jedenfalls gestorben.
Mit sportlichen Grüßen
Michael Specht
P.S. Eine Woche später hat Grün-Weiß Hannover für 3 Euro isotonische Getränke, Bananen und Kekse an den Kontrollen K1 und K2 angeboten. Und im Freibad hätte ich noch kostenfrei schwimmen können.
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Die 9. HEW-Cyclassics : Das Rennen dieser Stadt
Nach einem geschlagenem dreiviertel Jahr, das mittlerweile seit der Anmeldung im Dezember und der Akkreditierung am Mittwoch vergangen war, sollte es nun endlich soweit sein. Da es für mich die erste Teilnahme an den HEW-Cyclassics war, war die Vorfreude und die Erwartung natürlich besonders groß.
Begonnen habe ich das "Weltcup - Wochenende" mit einer irrsinnig langen Anfahrt nach Hamburg. Geschlagene 4 Stunden habe ich von Hannover nach Hamburg gebraucht, doch es sollte noch besser kommen.
SAMSTAG, 31.07.2004 - Die RTF "VOR DEM WELTCUP"
Mittlerweile war ich in Hamburg eingetroffen und suchte nun die Anmeldung zur RTF " Vor dem Weltcup-Rennen", welche ich noch mit einigen RSG-lern fahren wollte. Etwa zehn Minuten vor Anmeldeschluss war ich dann noch rechtzeitig fertig geworden, habe dann schnell noch das Rennrad geholt und los ging es. Aufgrund der Vorbereitung der HEW-Cyclassics wurde kurzerhand schon mal die Beschilderung der 3 Punkte-Tour gegen die HEW-Schilder ausgetauscht. Somit hatte sich das Thema große Tour erledigt und wir haben uns dann mehr oder weniger spontan für die 2 Punkte Tour entschieden. Nachdem der Tag schon nicht so gut begonnen hatte, sollte es noch schlimmer kommen. Eine schwarze Regenwolke hatten wir bereits gesichtet, doch die Windböe, die sich dann zeigte, hat einem fast das Rad weggehauen. Der erste und somit beste Gedanke aus der Gruppe war es, sich schleunigst einen Unterschlupf zu suchen, denn der Wind war das kleinere Übel, Hagelkörner ( ca. 1,5 - 2 cm groß) und extreme Regenschauer waren die Folge. Nachdem sich das Wetter wieder beruhigt hatte, sind wir dann weitergefahren und mussten feststellen, das einige Orte in der Hamburger Gegend für Wassermassen dieser Art nicht ausgelegt waren. Somit haben wir Wasserpfützen umfahren, die eher einem Teich ähndelten. Noch lagen 20 km vor uns, die wir dann erst im Regen und dann bei Sonnenschein ( als wäre es immer so gewesen) erfolgreich beendet haben.
Am Abend haben wir uns dann für den Besuch der Pasta-Party entschieden und so den Tag, der nicht so gut begonnen hatte, dennoch gut ausklingen lassen. Nebenbei wurden hier natürlich noch die letzen Tipps und Tricks für den morgigen Tag ausgetauscht.
SONNTAG 01.08.2004 - DIE HEW-CYCLASSICS - DAS JEDERMANN-RENNEN
Sonntag, 05:30 Uhr
Dass man an einem Sonntag bekanntlich nicht unbedingt ausschlafen kann, habe ich durch diverse Teilnahmen an RTF´s nun auch schon feststellen müssen, aber die Freude und Begeisterung am Radsport lässt einen immer wieder dazu ermutigen.
Sonntag, 06: 00 Uhr
Frühstück in der Unterkunft, Stärkung dringend empfohlen, wer weiß, was uns erwarten würde.
Sonntag, 07:00 Uhr
Mit einem leicht nervösen Gefühl habe ich die Unterkunft verlassen und bin zum Startort an der Alsterglacis gefahren.
Sonntag, 07:30 Uhr
Nun hatte ich Thomas gefunden und gemeinsam haben wir uns ein wenig warm gefahren, schon alleine um auf andere Gedanken zu kommen.
Sonntag, 07:45 Uhr
Beginn der Startaufstellung für alle Teilnehmer der 55 km - Distanz
Sonntag, 08:00 Uhr
Warten auf den Start, Block A sollte laut Ausschreibung um halb neun starten
Sonntag, 08:30 Uhr
Es tut sich nichts, vor und hinter uns Tausende von Helmen, ausgestattet mit Fahrer und Fahrrad jeglicher Art.
Sonntag, 09:00 Uhr
Das Feld vor uns ist gestartet, durch den Startschuss bin ich wieder "wach" geworden. Da wir hier schon über eine Stunde gestanden haben, hatte sich das Warmfahren hiermit erledigt.
Sonntag, 9:02 Uhr
Der Startschuss war gefallen, die ersten Fahrer setzten sich in Bewegung, endlich ging es los.
Nach dem der Startschuss gefallen war, ging es nun durch den ersten großen HEW-Bogen, um mit dem Transponder die Zeitnahme zu aktivieren. Mit gutem Tempo fuhren wir nun über die abgesperrten Straßen von Hamburg. Ein paar Zuschauer feuerten uns an, andere leisten mit Musik ihren Beitrag dazu. Das Gefühl der Nervosität war längst verflogen, den nun war man ja wieder in "seinem" Element. So fuhren wir von der Hamburger Innenstadt über Schenefeld nach Holm. Einige Stürze hatten wir bereits gesehen, aber bisher waren wir davon verschont geblieben. Von Weddel aus ging es nun, durch Blankenesse fahrend, ein Stück an der Elbe entlang und weiter in Richtung Innenstadt. Teilweise wurden Geschwindigkeiten von 50 km/h und mehr erreicht. Nachdem wir die Reeperbahn durchfahren hatten, fuhren wir nun unter dem Teufelslappen durch. Was nun kam, kann man nur schwer in Worte fassen, rechts und links standen bereits Tausende von radsportbegeisterten Menschen, die uns, was das Zeug hält, anfeuerten. Das Gefühl war (und ist immer noch) sagenhaft. Das Ziel war nun durchfahren und nach eineinhalb Stunden und einem Durchschnitt von über 35 km/h ging es nun zum vergnüglichen Teil, Transponder-Rückgabe, Versorgung mit Getränken und Snacks und wer mag, durfte noch Platz auf einer Massagebank nehmen.
Mein Fazit:
Nach einem für mich erfolgreichem Platz, der knapp über der Tausender Marke liegt, habe ich gute 4000 Fahrer in der Gesamtwertung hinter mir gelassen und mein Ziel für das Jahr 2005 wird sein, diesen Platz zu unterbieten. In der Altersklassenwertung bin ich auf den 201 von 679 gemeldeten Teilnehmern gekommen.
Noch erwähnen möchte ich die Personen, die mich das "Weltcup-Wochenende" über, auf welche Art und Weise auch immer, begleitet haben. Vielen Dank an euch alle!
Thomas Pospich (55 km), Ute Thönissen (115 km), Jochen Pauling (170 km) [alle RSG], Torsten Richter (170 km) und Angelika Rempel (115 km) sowie Manfred Golibrzuch (115 km) aus dem Team Continental I aus Hannover.
Das Weltcup-Rennen hat der Australier Stuart O´Grady vor Paolo Bettini und Igor Astarloa gewonnen. Bester Deutscher war Erik Zabel auf Platz sieben.
Sven Lührs
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